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Mit Herzrhythmusstörungen immer zum Arzt

Köln (dpa/tmn) - Wenn das Herz dauerhaft auch ohne besondere Belastungen nicht gleichmäßig pocht, sollte man das auf jeden Fall vom Arzt klären lassen.

Vor allem ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen müssten meist behandelt werden, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seiner . Neben kurzzeitigen Einschränkungen könnten solche Beschwerden auch schwerwiegende langfristige Folgen nach sich ziehen.

Herzrhythmusstörungen können zum Beispiel zu Atemnot führen und schränken so oftmals die Leistungsfähigkeit ein. Auch plötzliche Bewusstlosigkeit und daraus resultierende Verletzungen durch einen Sturz sind möglich. Zudem können Herzrhythmusstörungen eine Herzschwäche auslösen oder verschlimmern.

Beim sogenannten Vorhofflimmern schlagen die Vorhöfe des Herzens sehr schnell und unregelmäßig. Zwar ist dies oft nicht lebensbedrohlich - es können sich jedoch Blutgerinnsel bilden, die auf Dauer das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, warnt das Institut.

Mediziner unterscheiden bei den Rhythmusstörungen zwischen einem zu langsamen, einem zu schnellen und einem unregelmäßigen Herzschlag. Neben Erkrankungen des Herzens oder anderer Organe wie der Schilddrüse können auch Bluthochdruck, Rauchen, Drogenkonsum, zu viel Alkohol und bestimmte Medikamente zu Herzrhythmusstörungen führen.


Text: dpa / Bild: Patrick Seeger (dpa) (10.07.2019)